Montag, 18. Mai 2009
in der zeit verläuft sich der raum und rennt in die irre, dachte sich globutschnig auf der suche nach dem verlorenen raum. die raumsuche erstreckte sich im wesentlichen in schrägen wetterlagen und eselsgangarten versuchsweise auf lilienpostböden und um fontänen spielende tennismeister. in einer ruhigen tasse tee erlaubte er sich ebenfalls zu suchen, da, so sein gewahrsein, war er dem raum gleich nah und gleich fern. das musste einmal verstanden werden.
Samstag, 6. Dezember 2008
Freitag, 23. November 2007
Mittwoch, 24. Oktober 2007
Mittwoch, 26. September 2007
don juan de la mancha
robert menasse setzt an zur rettung der männer: nicht der pferdearsch ist das verführende. danke, das musste einmal gesagt werden. chillimegadeutlich. chilliwörter in einer chilli gepeppten prosa. mit moralischem cr/lash am ende.
Dienstag, 28. August 2007
eigenart
mit dem Bloggen dürfte es sich so verhalten, wie mit der TV-Kamera. Im Angesicht der Kamera, die das direkte Gegenüber ist, und dahinter sich nur eine anonyme Masse verbirgt, in diesem Angesicht der offenen Linse ist kein Gesprächsparnter vorhanden, der durch seine Präsenz allein soziale Grenzen errichtet, es wird in den sozialen leeren Raum gesprochen, gesprochen und diese mediale Einbahn ohne Grenzen erlaubt ein plötzliches Entäußern von Privatem in einer Form, die mit einem Gegenüber so nicht möglich wäre. Ähnlich dürfte das Bloggen sein. Prinzipiell nicht an einen bestimmten Gesprächs-/Schreibpartner gerichtet, - wie das Texte so an sich haben, die im Kopf des Lesenden ihre Bedeutung annehmen - vermehrt aber um die Möglichkeit der kulturellen Form des Blogs, die einen Sog bildet, spontane Gefühlszustände und verdrehte Gedanken zu äußern, was in einem Gespräch so nicht stattfinden würde. Ähnlich wie in der spontanen Art mit Emails umzugehen. Hastig geschrieben und raus ins Netz. Schaden passiert.
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